Der Modernen verdanken wir, Wohnraum für alle!
Die Moderne sollte die Welt verändern, und für eine Befreiung des Geistes stehen! Zweites ist ihr, obwohl potenziell geeignet, nicht gelungen!
Modern, Transparent und in klaren Linien gezeichnet sollten sie werden, die Städte im 21ten Jahrhundert. Doch nur wenige Architekten sind bis heute dazu in der Lage, moderne Architektur umzusetzen. Was fehlt ist oft das erleben! Klare Linien, zu gerne einfach nur Langweilig, Die Transparenz oft eine Beschneidung von Rückzugsgebieten und eine Vernichtung der Perspektive.
Das Häuschen im Grünen im bayrischen Landhausstil, das kann im Zweifelsfall selbst ein guter Bauzeichner. Die Moderne Villa dagegen, können selbst unter den Architekten, nur wenige! Nur zu oft, wird dem Bewohner aber auch dem Betrachter nichts als Langeweile vorgesetzt.
Warum ist Moderne Architektur so schwer?
Zum einen ist es die geforderte klare Linie (Hiermit ist nicht die geometrische gerade Linie gemeint). Sie erschwert es dem Architekten eine reizvolle Hülle zu erschaffen. Der Mensch braucht Reize! Wird dem Menschen, z.Bsp. in einem abgesperten dunklen Raum jeder Reiz entzogen so nimmt sein Gehirn bereits nach wenigen Stunden Messbaren schaden. Unser Gehirn benötigt, um gesund zu bleiben, jede Sekunde reize der verschiedensten art. Es spielt dabei auch keine Rolle, wie anspruchsvoll dieser Reiz ist. Ein langweiliges Gebäude, kann mit Ornamenten versehen, diesen Grundanspruch schon gerecht werden.
Das Problem? Das Ornament fördert das Verbrechen und schmälert den Wohlstand (Adolf Loos um 1900)!
Zum zweiten ist es die geforderte Transparent die dem Architekten zu schaffen macht. Mittelmäßige Architekten (also die absolute Mehrheit) schaffen es nicht die Transparenz mit dem Bedürfnis nach intimen Rückzugsgebieten zu vereinen.
Das Problem der Transparenz geht aber noch weiter. Die Geforderte Transparenz, wenn Sie falsch verstanden wird, schafft einen Blick quasi ins unendliche. Der wiederum bewirkt dass ebenfalls keine oder zu wenige Reize vorhanden sind. Unendlichkeit bedeutet Leere und Perspektivlosigkeit. Womit wir beim dritten Problem der geforderten Transparenz der Modernen sind. Die Perspektive!
Lassen Sie uns hierzu eine gemeinsame gedankliche Reise in die Berge unternehmen. Stellen Sie sich vor, sie befinden sich auf eine Berghütte es ist abends und im Ofen wärmt ein sanftes Feuer. Vor sich haben sie ein kleines, durch Sprossen vier geteiltes Fenster. Mit jeder bewegen im Raum, wird sich ihre Perspektive, wen sie durch das Fenster nach außen schauen verändern. Wenn Sie auf das Fenster zu gehen, wird der Ausschnitt den Sie von der Außenwelt sehen, ganz langsam und sanft immer größer. Wie langweilig ist gegen ein solches Erlebnis, das übergroße Panoramafenster? Egal wohin man sich im Raum auch beweht oder den Kopf verdreht, immer das gleiche Bild. So muss am ende jedes Gehirn verkümmern!
Im 21ten Jahrhundert, kann man sagen, die Moderne ist nicht falsch! Genügende Beispiele lassen sich finden wo Moderne Architektur spannend umgesetzt wurde. Leider ist der Durchschnittsarchitekt hierzu jedoch nicht in der Lage, so das er mit seinem Universitätswissen, nur zu oft mehr schaden anrichtet als gutes tut.
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